LEADERSHIP · TRANSFORMATION · FUTURE SKILLS

Leadership in Transformation

Menschlich führen in einer digitalen und KI-geprägten Arbeitswelt.

Die Arbeitswelt hat sich verändert. Also muss sich Führung verändern.

Nicht durch mehr Tools. Sondern durch Führungskräfte, die Menschen sicher durch eine Welt führen, die immer weniger planbar wird.

Anke Ames, Leadership-Trainerin und Coach für Führungskräfteentwicklung in Transformationsprozessen

Was sich verändert hat

Führung funktioniert heute nicht mehr nach den Regeln von vor fünfzehn Jahren. Fachexpertise allein reicht nicht. Und auch klassische Führungsinstrumente greifen zu kurz, wenn sich Arbeitswelt, Technologie, Kommunikation und wirtschaftliche Rahmenbedingungen gleichzeitig und in hoher Geschwindigkeit verändern.

Führungskräfte bewegen sich heute dauerhaft in Spannungsfeldern, die sich nicht auflösen lassen — sondern ausgehalten und gestaltet werden wollen.

Wirtschaftliche Anforderungen
⟷ menschliche Bedürfnisse

Geschwindigkeit
⟷ das Bedürfnis nach Orientierung

Veränderung
⟷ das Bedürfnis nach Sicherheit und Verbindung

Technologische Möglichkeiten
⟷ Tool-Overload

Dazu kommen Digitalisierung und künstliche Intelligenz, permanenter Veränderungsdruck, Kosten- und Leistungsdruck, steigende Komplexität, hybride und remote arbeitende Teams — und Transformationsprozesse, die immer kürzer getaktet sind.

Je digitaler die Arbeitswelt wird, desto wichtiger wird die menschliche Qualität von Führung.

Was Führung heute können muss

Eine Führungskraft muss heute nicht nur andere durch Veränderung führen. Sie muss selbst transformationsfähig sein: die eigene Haltung reflektieren, Entscheidungen unter Unsicherheit treffen und gleichzeitig Orientierung für andere schaffen — auch dann, wenn sie selbst noch nicht alle Antworten kennt.

Sich selbst führen

  • Transformationsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft
  • Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung
  • Entscheiden unter Unsicherheit
  • Ambiguitätstoleranz
  • ein stabiles inneres Mindset

Menschen führen

  • Vertrauen und psychologische Sicherheit schaffen
  • Beziehung halten, auch über Distanz
  • Konflikte ansprechen statt umgehen
  • Potenziale erkennen und entwickeln
  • Orientierung geben
  • Mut zu klaren und unbequemen Entscheidungen

Technologie einordnen

  • KI bewerten statt ihr hinterherlaufen
  • unterscheiden: Was macht unsere Arbeit wirklich besser?
  • Fokus halten im Informations- und Tool-Overload
  • digitale Möglichkeiten sinnvoll einsetzen

Vieles davon galt lange als weich. Als Beiwerk. Teilweise als typisch weiblich. Heute entscheidet genau das darüber, ob Transformation gelingt oder im Widerstand steckenbleibt.

Drei Felder, in denen ich arbeite

Leadership in Transformation

Für erfahrene Führungskräfte, die ihre Rolle in einer digitalen und KI-geprägten Arbeitswelt neu ausrichten. Keine Tool-Schulung — die Führungsfrage dahinter.

Vom Kollegen zur Führungskraft

Für Menschen, die erstmals Führungsverantwortung übernehmen oder aus dem Team heraus in die Rolle wechseln. Besonders dann, wenn die disziplinarische Führungsgewalt fehlt.

Women in Leadership

Für Frauen, die einen eigenen Führungsstil entwickeln — mit Klarheit und Durchsetzungskraft, ohne sich zu verstellen.

Leadership in Transformation

Menschlich führen in der digitalen und KI-geprägten Arbeitswelt

Das hier ist kein KI-Training. Es geht nicht darum, Führungskräften einzelne Werkzeuge beizubringen. Es geht um die Frage dahinter: Wie verändert sich meine Rolle als Führungskraft in einer Arbeitswelt, die sich schneller dreht, als Strategien geschrieben werden?

Beim Umgang mit KI geht es nicht darum, jedem neuen Tool hinterherzulaufen. Es geht um Unterscheidungsfähigkeit: Was hilft uns wirklich? Wo schafft Technologie Freiraum — und wo erzeugt sie nur zusätzliche Komplexität? Technologie soll dem Menschen und der Organisation dienen, nicht umgekehrt.

Gleichzeitig wird die menschliche Seite von Führung wichtiger, je digitaler die Zusammenarbeit wird. Wie halte ich Verbindung in hybriden Teams? Wie schaffe ich psychologische Sicherheit? Wie nehme ich Menschen durch Veränderung mit, wenn ich selbst noch nicht alle Antworten habe?

Themen im Überblick: eigene Veränderungsfähigkeit · Führung in Transformation · KI pragmatisch in den Arbeitsalltag integrieren · Teams für Veränderung gewinnen · Orientierung in Unsicherheit · Remote Leadership und hybride Zusammenarbeit · Vertrauen und psychologische Sicherheit · Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit · Führungskraft als Entwicklungsbegleiter · Selbstführung

Technologie verändert Führung. Beziehung ersetzt sie nicht.

Vom Kollegen zur Führungskraft

Gestern Kollegin. Heute Führungskraft.

Die Rolle wechselt über Nacht, das Gefühl nicht. Innerlich gehört man noch zum Team — und soll gleichzeitig Orientierung geben, Erwartungen formulieren, Konflikte ansprechen und Entscheidungen treffen, die nicht allen gefallen.

Besonders anspruchsvoll wird es in der fachlichen Führung und in der Projektleitung, wenn keine oder nur eingeschränkte disziplinarische Führungsgewalt vorhanden ist. Dann trägt nur eines: Klarheit, Haltung und die Fähigkeit, Menschen zu gewinnen statt anzuweisen.

Fragen, um die es geht: Wie entwickle ich eine eigene Führungsidentität? Wie verändere ich die Beziehung zu ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, ohne künstliche Distanz aufzubauen? Wie führe ich ohne disziplinarische Macht? Wie gehe ich mit Widerstand um? Wie setze ich Grenzen, delegiere ich, gebe ich Feedback? Wie entwickle ich Mitarbeiter, statt nur Aufgaben zu verteilen?

Eine Führungsposition bekommt man. In eine Führungsrolle wächst man hinein.

Women in Leadership

Führungsstärke, die nicht geliehen ist

Frauen müssen nicht lernen, wie Männer zu führen. Sie dürfen lernen, ihre eigenen Qualitäten als Führungsstärke zu erkennen — und gleichzeitig Klarheit, Durchsetzungsfähigkeit und ein stabiles inneres Mindset zu entwickeln.

Empathie, Beziehungsfähigkeit, eine hohe Wahrnehmung für das, was im Raum passiert, Konfliktsensibilität, der Blick für Potenziale in anderen, kooperative Führung: Das sind keine Abstriche an der Leistungsorientierung. Das sind die Kompetenzen, über die in komplexen Organisationen gerade neu verhandelt wird.

Dazu kommt die andere Hälfte: Klarheit, Präsenz, Sichtbarkeit, Entscheidungsstärke, Grenzen setzen, Konflikte austragen, den eigenen Standpunkt vertreten.

Durchsetzungsstark zu führen bedeutet für Frauen nicht, männlicher zu werden. Und auch nicht, permanent hart sein zu müssen. Die interessantere Frage lautet: Woher kommt meine eigene innere Stärke — und wie führe ich aus dieser Kraft heraus?

Ich habe das komplette Women-in-Leadership-Programm für die Würth Akademie und Würth International aufgebaut und entwickelt — vor rund zehn Jahren, auf Deutsch und auf Englisch. Dieses Thema ist bei mir kein Trend, sondern Handwerk aus einem Jahrzehnt.

Führung verändert sich dann nachhaltig, wenn sich die Führungskraft verändert.

Wie ich Führungskräfteentwicklung verstehe

Ich arbeite nicht ausschließlich auf der Methodenebene. Werkzeuge kann man vermitteln, sie halten nur selten dem ersten schwierigen Gespräch stand.

Führungskräfteentwicklung heißt für mich: an der Haltung arbeiten, aus der heraus entschieden wird. Deshalb gehören persönliche Entwicklung und organisationale Transformation zusammen — das eine geht nicht ohne das andere.

Ich komme aus fünfzehn Jahren Arbeit mit Führungskräften und Management-Teams, aus Trainings, aus Coachings und aus der Moderation strategischer Prozesse. Was ich einbringe, ist die Verbindung aus beidem: Leadership-Erfahrung und die Fähigkeit, mit dem zu arbeiten, was unter der Oberfläche einer Organisation tatsächlich passiert.

Formate: Leadership-Trainings · Entwicklungsprogramme über mehrere Module · Einzelcoaching für Führungskräfte · Moderation von Strategie-Workshops und Klausurtagungen · Begleitung von Transformationsprozessen

Wer mit Ihnen arbeitet

Bevor Sie ein Programm buchen, sollten Sie wissen, wer vor Ihrer Mannschaft steht.

Erfahrung

Seit rund fünfzehn Jahren arbeite ich mit Führungskräften und Management-Teams — über Jahre für die Würth Akademie und die Haufe Akademie.

In dieser Zeit habe ich unter anderem für Würth, Audi, Bosch, Fresenius, Krones, das Universitätsklinikum Frankfurt und die Ludwig-Maximilians-Universität München gearbeitet.

Für ZG Raiffeisen habe ich über drei Jahre die Management-Ebene begleitet — vor allem in der Moderation von Strategie-Workshops und strategischen Prozessen.

Davor fünfzehn Jahre Fernsehen als Moderatorin und Redaktionsleiterin. Vor der Kamera zu stehen und einen Raum zu halten, in dem dreißig Führungskräfte sitzen, ist verwandter, als es klingt.

Wenn Sie gerade vor einer Veränderung stehen

dann ist die erste Frage selten, welches Format das richtige ist. Die erste Frage ist, was in Ihrer Organisation tatsächlich passiert — und was Ihre Führungskräfte brauchen, um es zu tragen.

Genau damit fängt ein Gespräch bei mir an.

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